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m.giltjes/bobok paintings | krisenflutschi tatütata (dokumentation) krisenflutschi tatütata - die kunst zur krise - 2009online-art-auction - exploring the "big crises"
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http://www.krisenflutschi.de
krisenflutschi 4 - september / oktober 2009
trailer: krisenflutschi 4 - september / oktober 2009
krisenflutschi 3 - juli / august 2009
trailer 2: krisenflutschi 3 - juli / august 2009
trailer 1: krisenflutschi 3 - juli / august 2009
krisenflutschi 2 - juni 2009
trailer: krisenflutschi 2 - juni 2009
krisenflutschi 1 - mai 2009
Mediales Krisenrauschen durch den Fleischwolf gedreht
Die Welt steckt bis zum Hals in der allgemeinen "Super-Krise". Wirtschaftskrise, Finanzkrise, Immobilienkrise, Medienkrise – die Zeiten sind schlecht, und dass sie besser werden – damit rechnet scheinbar keiner wirklich. Der Maler und Medienkünstler m.giltjes/bobok startet jetzt das Kunstprojekt zur Krise: "Krisenflutisch tatütata".
Witzig, zynisch und ziemlich düster verarbeitet er auf kleinen "Leinwändchen" (18 x 24 cm) das aktuelle mediale "Krisenrauschen" – und zeigt, wie man auch auf diese "Krise" blicken kann. Ironisch nämlich, aus einer ganz anderen Perspektive – und kreativ. So landet etwa die ewig strahlende Übermutter und Model-Casterin Heidi Klum auf einer Scheibe Knäckebrot, ist auch das „kleine Pony“ in der Krise – und rät ein anderes Werk mit dem verfremdeten Profil der Kanzlerin: "Man muss es eben nehmen wie ein Bad Hair Day".
"Katholisch kurzarbeiten"
Mit seinem Mix aus Schrift, Fotos, Farbe und Zeichnung provoziert Giltjes erneut mit Bildern wie "Katholisch kurzarbeiten…. glaub an dich selbst…." oder dem "Rettungsprogramm: Sei wie Jesus – jetzt noch billiger". Und Opel wird auch gemahnt: "Blödmann – Du hast den Rettungsschirm vergessen." Es ist diese von Giltjes bekannte Dualität der Empfindungen, die er beim Betrachter mit seinen Arbeiten auslöst und die sein Werk auszeichnet: Da ist der Spaß über den Witz und den Zynismus – und da ist das Erschrecken über so viel Pessimismus gepaart mit distanziertem Spott.
Unter www.krisenflutschi.de präsentiert Giltjes ab sofort die Ergebnisse seiner "Krisenforschung". Jeden Monat werden dort neue Arbeiten zu finden sein – es entsteht quasi eine künstlerische „Chronologie“ der Krise. Alle Bilder sind für den Zeitraum von einem Monat Gegenstand einer Versteigerung. Per E-Mail erhalten Bieter die Bestätigung ihres Gebots und werden sofort informiert, wenn sie überboten werden.